Alles Folgende betrifft BPC-157. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Diese Seite wurde am 2025-09-30 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Selbst bei der Mitnahme der maximalen Anzahl von Fallschirmspringern wurde die Nutzlast des Bombers nur zu etwa 25 bis 35 % ausgeschöpft. Zudem empfanden die am Absprung beteiligten Soldaten das Manöver des teilweise recht beschwerlichen Ausstiegs als regelrechte „Zirkusnummer“. Später wurden mit der TB-3 auch erste Abwurfversuche von schwerem Gerät an einem von Pawel Grochowski konstruierten Abwurfsystem (Lastenpalette mit Fallschirmen) durchgeführt. Durch eine Außenaufhängung unter dem Rumpf wurde die TB-3 in die Lage versetzt, schwere Waffen in das unmittelbare Kampfgebiet einzufliegen, etwa den 2,5 Tonnen wiegenden Amphibienpanzer T-38. Grochowski führte auch zusammen mit dem Panzerkonstrukteur Josef Kotin Versuche durch, die Amphibienpanzer T-37 und T-38 im Flug direkt auf dem Wasser abzusetzen. Der TB-3-Pilot A. N. Tjagunin flog bei diesen Tests mit minimaler Geschwindigkeit und warf den Panzer aus einem Meter Höhe ab. Anschließend landete das Flugzeug und versorgte den Panzer mit Kraftstoff. Die Versuche waren zwar erfolgreich, es erfolgte aber keine praktische Umsetzung dieses Landekonzepts. 1935 erfolgte die Einführung des weiterentwickelten Rundkappenschirms D-1 bei der Truppe.
Quellen: de.wikipedia.org
Im gleichen Jahr wurde die neue Waffengattung auch ausländischen Beobachtern vorgeführt, als im Rahmen des Kiewer Manövers ein aus 40 Flugzeugen bestehender TB-3-Verband 1200 Fallschirmjäger absetzte, die die Absprungzone sicherten, so dass nachfolgend landende TB-3 weitere 2500 mit Granatwerfern, Panzerbüchsen, schweren Maschinengewehren und leichten Flakgeschützen ausgerüstete Soldaten einfliegen konnten. In den folgenden Jahren wurden ebenfalls im Sommer zwei größere Luftlandemanöver durchgeführt.
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Während des Zweiten Weltkrieges erfolgten mehrere Luftlandeunternehmen, die aber nur kleineren Ausmaßes und örtlich begrenzt blieben, da die TB-3 hauptsächlich als Bomber und Transporter genutzt wurde und als Absetzflugzeug nur bedingt zur Verfügung stand. Eine größere Truppenverschiebung erfolgte vom 3. bis 5. Oktober 1941 mit der Verlegung des 5. Luftlandekorps, bestehend aus 5440 Mann samt 12,5 Tonnen Ausrüstung, von Iwanowo nach Orel. Daran waren neben anderen Typen auch 15 TB-3 der Fernflieger und 40 TB-3 der Fliegergruppe der Zivilluftflotte (MAON GWF) beteiligt. Als die Rote Armee im Verlauf der Schlacht um Moskau im Dezember 1941 eine Gegenoffensive startete, wurden in der Nacht zum 4. Januar 1942 durch 21 TB-3 und zehn Li-2 416 Angehörige des 250. Schützenregiments und der 201. Luftlandebrigade bei Bolschoje Fatjanowo abgesetzt. Sie hatten die Aufgabe, den dortigen Flugplatz sichern, um anschließend weitere 1300 Mann einfliegen zu können. Das Unternehmen scheiterte am Widerstand der deutschen Truppen. Einige Tage später wurden nochmals von TB-3 der MAON GWF und 23. Bombenfliegerdivision sowie einigen Li-2 am 18. und 19. Januar jeweils 452 beziehungsweise 200 Fallschirmjäger bei Schelanje abgesetzt. Sie konnten eine Landezone besetzen und es wurden vom 20. bis 22. Januar weitere 1643 Mann eingeflogen. Die Truppen konnten die Stellung bis zum Eintreffen von Einheiten des 1. Gardekavalleriekorps am 30. Januar verteidigen. Ein weiteres Luftlandeunternehmen im Winter des Jahres 1942 sah das Absetzen von Verbänden des 4.
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Luftlandekorps etwa 35 km südwestlich von Wjasma vor, die den deutschen Nachschub durch das Besetzen der Rollbahn und der Eisenbahnstrecke von Wjasma nach Smolensk unterbrechen sollten. Neben 34 Li-2 standen dafür 22 TB-3 zur Verfügung, die vom 27. Januar bis 2. Februar 1942 insgesamt 2323 Fallschirmjäger der 8. Luftlandebrigade im Zielgebiet absetzten. Bei Angriffen der deutschen Luftwaffe auf die Einsatzflugplätze der Transportverbände wurden sieben TB-3 zerstört. Ab 18. Februar folgten dann die 9. und 214. Luftlandebrigade des 4. Luftlandekorps mit 41 Li-2 und 23 TB-3. Insgesamt wurden bis zum Monatsende 6988 Soldaten hinter den feindlichen Linien abgesetzt, die größtenteils als selbstständige Kommandotrupps operierten oder sich regionalen Partisaneneinheiten anschlossen. Bei im weiteren Kriegsverlauf durchgeführten Luftlandungen standen genügend moderne Typen zur Verfügung, so dass die TB-3 für diesen Zweck nicht mehr verwendet wurde.
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=== Versuche mit Fernsteuerung === Nach dem Beginn des Kriegs gegen die Sowjetunion wurden ab September 1941 Tests mit einer TB-3 als funkgesteuerte und unbemannte „fliegende Bombe“ durchgeführt. Die Idee zu dieser Verwendung stammte von Oberst W. Krawez und war der erdrückenden deutschen Luftüberlegenheit und den dadurch resultierenden hohen Verlusten sowohl an Flugzeugen als auch an Besatzungen während der ersten Kriegswochen geschuldet. Mit der TB-3, die zwar technisch veraltet, aber noch in ausreichendem Maße verfügbar war, konnten so Bombenangriffe geflogen werden, ohne dafür Verluste an Piloten zu riskieren. Mit der praktischen Durchführung der Versuche wurde das Konstruktionsbüro von Nison Gelperin beauftragt. Gelperin war Chemie-Technologe und hatte kurz zuvor Bomben mit Stahlbeton-Ummantelung entwickelt, die im Juni 1941, einen Monat vor Kriegsausbruch, in verschiedenen Größen in die Produktion gegangen waren. Gelperin entwickelte ein aus sechs gegossenen Teilen bestehendes dünnwandiges Gehäuse mit 6,2 Tonnen Sprengstoff, dessen einzelne Komponenten in den Rumpf der TB-3 bugsiert und dort zusammengebaut wurden. Für die Versuche diente Sand als Gewicht. Die zur Verfügung stehende Fernsteuerung ließ einen Start mit dem schwer beladenen Flugzeug nicht zu. Deshalb sollten Piloten die TB-3 in die Luft bringen und nach dem Aktivieren der Steuerung, deren Sender in einem Begleitflugzeug installiert wurde, mit dem Fallschirm abspringen. Für die Versuche wurde innerhalb der 81. Fernfliegerdivision eine spezielle Gruppe mit ausgewählten Piloten aufgestellt, unter ihnen E.
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K. Puusepp, A. N. Tjagunin und N. N. Ponomarenko. Der erste Flug endete mit einem Misserfolg. Durch den Ausfall eines Funkkanales versagte die Steuerung – die TB-3 ging mit auf Vollgas laufenden Motoren in den Steigflug und stürzte wenig später ab. Die anschließenden Flüge waren erfolgreicher, so dass beschlossen wurde, die „Fliegende Bombe“ zum Einsatz zu bringen. Es sind allerdings nur wenige durchgeführte Flüge bekannt, bei denen noch dazu jedes Mal die TB-3 durch Unterbrechung der Funkverbindung verlorenging. Einzig am 15. Oktober 1942 soll ein erfolgreicher Angriff stattgefunden haben. Das Konstruktionsbüro Gelperin wandte sich schließlich anderen Aufgaben zu. So entwickelte es die fünf Tonnen wiegende Bombe FAB-5000NG, die schwerste von der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg eingesetzte Fliegersprengbombe.
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Beim von Wladimir Wachmistrow initiierten sogenannten Projekt Sweno kam die TB-3 als Trägerflugzeug für einmotorige Jagdflugzeuge zum Einsatz. Anfangs wurden die Versuche mit der kleineren TB-1 durchgeführt, man wechselte aber relativ schnell zur leistungsfähigeren TB-3. Als TB-3-Pilot kam während der Tests meist Pjotr Stefanowski zum Einsatz. Im August 1934 startete erstmals eine als Sweno-2 bezeichnete Kombination aus einer TB-3 und drei auf ihrem Rumpf bzw. Tragflächen befestigten I-5. Das Flugverhalten des Bombers wurde durch die drei I-5 nicht beeinträchtigt und das Lösen der zwei auf den Tragflächen befindlichen Jäger, die von W. Kokkinaki und I. F. Grods geflogen wurden, ging während des Fluges ohne Probleme vonstatten. Das Rumpfflugzeug wurde wegen des hohen Aufwands, es an seinen Platz auf dem Rumpfrücken zu bugsieren, während der weiteren Versuche nicht vom Mutterflugzeug gelöst. Später wurden seine Tragflächen und das Leitwerk komplett abgebaut und das Flugzeug mit laufendem Motor als Vortriebshilfe benutzt. Im gleichen Monat flog noch Sweno-2a mit je einer I-5 auf den Tragflächen.
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